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FKK-Touristen sollen Erdbeben ausgelöst haben

Sie posierten nackt für Fotos und brachten die Götter damit in Rage. Das behauptet zumindest die malaysische Regierung. Jetzt darf die Touristengruppe nicht mehr ausreisen.

Diese Gipfelstürmer erzürnen die Götter: 5 Touristen posieren nackt vor dem heiligen Berg in Malaysia.
Diese Gipfelstürmer erzürnen die Götter: 5 Touristen posieren nackt vor dem heiligen Berg in Malaysia.
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Die Bilder posteten die Touristen später auf Facebook.
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Ein an der Rettungsaktion beteiligter malaysischer Soldat legt eine kurze Pause ein.
Ein an der Rettungsaktion beteiligter malaysischer Soldat legt eine kurze Pause ein.
FAZRY ISMAIL, Keystone
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Mindestens 16 Menschen starben am Freitag bei einem Erdbeben am malaysischen Mount Kinabalu. Jetzt gab die malaysische Regierung bekannt, wer das Beben der Stärke 5,9 am 4095 Meter hohen Berg angeblich auslöste: zehn Touristen, die sich auf dem heiligen Berg nackt auszogen und damit die Götter erzürnten.

Ausserdem sollen sie auf dem Berg uriniert haben. Als sie von einem Bergführer erwischt wurden, sollen die Urlauber diesen auch noch beschimpft haben.

Einheimische rund um den Mount Kinabalu sind über das Verhalten der Touristen empört. Sie glauben, dass der heilige Berggipfel die Seelen ihrer Vorfahren beherbergt. Mit den Nacktfotos hätten die Ausländer nicht nur die Geister erzürnt, sondern auch die Verstorbenen geschändet. Damit seien sie schuld am schweren Erdbeben.

5 Touristen dürfen nicht ausreisen

Nach Angaben der kanadischen Zeitung «The Toronto Star» konnte die Polizei fünf der zehn Touristen identifizieren. Darunter sind ein 28-jähriger Deutscher, zwei kanadische Schwestern und zwei Niederländer. Die Behörden hindern sie an der Ausreise. Unklar ist, mit welchen juristischen Folgen die Touristen zu rechnen haben.

«Wenn wir sie gefunden haben, werden wir wissen, was wir mit ihnen machen», hatte sich Tourismus-Minister Manjun am Wochenende geäussert. Ein spezielles Ritual werde später durchgeführt, um den Berggeist zu besänftigen.

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