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«Es ist nicht auszuschliessen, dass es ausser Kontrolle gerät»

Der Streit zwischen China und Japan um eine Gruppe unbewohnter Inseln droht zu eskalieren. Chinesische Schiffe zielten auf die japanische Flotte. Eine Expertin sagt, ob es dadurch zum Krieg hätte kommen können.

An diesem japanischen Kriegsschiff soll der Abschuss geprüft worden sein: Das Boot Yuudachi am 5. Februar 2013 im Ostchinesischen Meer.
An diesem japanischen Kriegsschiff soll der Abschuss geprüft worden sein: Das Boot Yuudachi am 5. Februar 2013 im Ostchinesischen Meer.
Keystone

Frau Wacker, der Streit zwischen China und Japan über die unbewohnten Inseln im Ostchinesischen Meer droht zu eskalieren, nachdem chinesische Fregatten im Januar einen japanischen Marinehubschrauber und ein Kriegsschiff ins Visier genommen hatten. Wie beurteilen Sie die Situation? Das Problem ist, dass beide Seiten mit dem Feuer spielen. Denn sowohl China als auch Japan führen Aktionen durch, die im Falle eines Unfalls zu einer sehr heiklen Situation führen würden. Falls ein Zwischenfall passiert, ist nicht auszuschliessen, dass das Ganze ausser Kontrolle gerät. Andererseits sind die beiden Länder wirtschaftlich sehr stark miteinander verflochten. Auch wenn die Rhetorik teilweise etwas anders klingt: Keine der beiden Seiten kann ein Interesse daran haben, dass es tatsächlich zu einer militärischen Eskalation kommt.

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