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Erdogan: Kriegt mindestens drei Kinder

Der türkische Premier erzürnt liberale Kräfte: Erdogan hat die Türkinnen erneut aufgefordert, mindestens drei Kinder auf die Welt zu bringen. «Faschismus» und «frauenfeindlich», tönte es aus dem Internet zurück.

Sorgt für Protest: Der türkische Premier Erdogan.
Sorgt für Protest: Der türkische Premier Erdogan.
Reuters

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Frauen im Land erneut aufgefordert, mindestens drei Kinder in die Welt zu setzen. Bei einer Rede anlässlich einer Feier zum Ende des Fastenmonats Ramadan sagte Erdogan, es sei sein Recht als Regierungschef, dies zu fordern.

«Wir müssen unsere Nation unterstützen», sagte der Ministerpräsident während einer aus Istanbul vom Fernsehsender NTV übertragenen Rede. Erdogan erzürnt damit erneut liberale Kräfte im Land. Erst im Juni hatte die türkische Regierung mit Plänen für eine mögliche Verschärfung des Abtreibungsrechts für Protest bei Frauenverbänden gesorgt. Entsprechend hitzig fielen erste Reaktionen beim Kurznachrichtendienst Twitter aus: «Das ist Faschismus, es ist frauenfeindlich», schrieb eine türkische Nutzerin.

AFP/mw

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