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Die Achse Erdogan - Obama bröckelt

Die Polizeigewalt bei den Protesten in der Türkei wird von den USA ungewohnt deutlich kritisiert. Die sozialen Eruptionen kommen den Amerikanern ungelegen. Sehen sie den Nahost-Fahrplan in Gefahr?

Beim Staatsbesuch Mitte Mai war die Welt noch in Ordnung: Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und US-Präsident Barack Obama. (16. Mai 2013)
Beim Staatsbesuch Mitte Mai war die Welt noch in Ordnung: Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und US-Präsident Barack Obama. (16. Mai 2013)
Keystone

Bei den Protesten in mehreren türkischen Städten ging die Polizei teilweise brutal gegen Demonstranten vor. EU-Regierungen kritisierten das Vorgehen der Sicherheitskräfte. Ungewohnt deutlich verurteilen nun auch die USA die türkische Polizei. Aussenminister John Kerry äusserte Besorgnis angesichts der Berichte über das Vorgehen der türkischen Polizisten und die «exzessive Gewaltanwendung». Die USA erwarten laut Kerry eine vollumfängliche Untersuchung der Ereignisse und Zurückhaltung auf staatlicher Seite. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ging nicht auf die Kritik ein und brach gestern zu einer geplanten Nordafrika-Reise auf.

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