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«Der angebliche Haupttäter ist frei»

Sakineh Mohammadi Ashtiani und ihr Sohn mussten im Staatsfernsehen den Mord an Ashtianis Mann nachstellen. Die Menschenrechtlerin Mina Ahadi sagt, was im Fall der zum Tode verurteilten Iranerin nun passiert.

Sakineh Mohammadi Asthiani und ihr Sohn Sajjad Ghaderzadeh sprachen am 1. Januar in der iranischen Stadt Tabriz mit westlichen Medien. Ihre Aussagen sind verwirrend.
Sakineh Mohammadi Asthiani und ihr Sohn Sajjad Ghaderzadeh sprachen am 1. Januar in der iranischen Stadt Tabriz mit westlichen Medien. Ihre Aussagen sind verwirrend.
Keystone
Die zum Tode verurteilte Iranerin will zwei deutsche Journalisten verklagen und ihr Sohn hält seine Mutter plötzlich doch der Beihilfe zum Mord an seinem Vater für schuldig.
Die zum Tode verurteilte Iranerin will zwei deutsche Journalisten verklagen und ihr Sohn hält seine Mutter plötzlich doch der Beihilfe zum Mord an seinem Vater für schuldig.
Keystone
Dieses Bild der beiden deutschen Journalisten, als sie noch in Freiheit waren, veröffentlichte Press TV ebenfalls.
Dieses Bild der beiden deutschen Journalisten, als sie noch in Freiheit waren, veröffentlichte Press TV ebenfalls.
Keystone
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Frau Ahadi, letzte Woche hiess es, Sakineh Mohammadi Ashtiani sei freigelassen worden. Dann doch wieder nicht. Wo ist Frau Ashtiani?

Sie ist leider noch im Gefängnis. Die Nachricht, die einige Medien und auch unser Komitee gegen die Steinigung verbreitet haben, war ein Missverständnis. Sie müssen sich vorstellen, Nachrichten aus dem Iran zu bekommen, ist extrem schwierig. Jedenfalls kursierten am 9. Dezember plötzlich Fotos, die Frau Ashtiani und ihren Sohn in ihrer alten Wohnung zeigten. Am 8. Dezember hatte ich zudem Nachricht aus dem Iran erhalten, es gebe Anzeichen, sie werde frei gelassen. Aber Frau Ashtiani war nur mit Press TV, einem iranischen Staatsfernsehen in ihrer alten Wohnung.

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