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Chinas Sicherheitskräfte proben den Ausnahmezustand

Das Regime in Peking befürchtet, dass die Revolution auf China überspringen könnte. Zur Abschreckung betreibt es Einschüchterung. Betroffen sind auch ausländische Korrespondenten.

Nervöses Regime: Die Polizei zerstreut dieser Tage jede Menschenansammlung aus Angst vor Protesten sofort.
Nervöses Regime: Die Polizei zerstreut dieser Tage jede Menschenansammlung aus Angst vor Protesten sofort.
Reuters

Die chinesische Kapitale gleicht derzeit einer Stadt im Belagerungszustand. Die schwersten Sicherheitsvorkehrungen seit den Olympischen Spielen sollen in Peking sicherstellen, dass keinerlei Proteste den Nationalen Volkskongresses stören, der am Samstag zur diesjährigen Tagung zusammentritt. Polizisten und Paramilitärs sind mit Schnellfeuergewehren an Strassensperren und strategischen Orten in Stellung gegangen. Scharfe Hunde sind im Einsatz, das Korps der Auslandspresse wird systematisch eingeschüchtert und Bittsteller aus der Provinz verschwinden in «schwarzen Gefängnissen».

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