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Chinas Probleme mit der Volkszählung

China hat mit seiner ersten Volkszählung seit zehn Jahren begonnen. Doch diese wird nicht reibungslos verlaufen. Viele Bürger wollen aus Angst vor Geldstrafen nicht mitmachen.

Werbung für die Volkszählung: Drei Chinesen schlendern in Peking an einem Plakat vorbei.
Werbung für die Volkszählung: Drei Chinesen schlendern in Peking an einem Plakat vorbei.
AFP

Bis zum 10. November sollen sechs Millionen Volkszähler die gut 1,3 Milliarden Bewohner des weltweit bevölkerungsreichsten Landes erfassen. Anders als bei den fünf vorangegangenen Volkszählungen will die Regierung diesmal die Menschen erstmalig dort zählen, wo sie leben und nicht dort, wo sie registriert sind. Auf diese Weise wollen die Behörden den demografischen Wandel besser nachvollziehen und die exakte Einwohnerzahl der Grossstädte bestimmen können.

Angst vor Geldbussen

Es wurde erwartet, dass die Volkszähler teils auf Widerstand von Einwohnern stossen könnten, die ihre Privatsphäre bedroht sehen. Zurückhaltend dürften auch Familien mit mehr als einem Kind reagieren. Schliesslich verfolgt China seit Jahren eine strikte Ein- Kind-Politik, und Eltern, die dagegen verstossen, drohen hohe Geldbussen.

Erste Ergebnisse sollen Ende April bekannt gegeben werden. Nach dem letzten Zensus im Jahr 2000 hatten die Behörden die Zahl der Einwohner mit 1'295'330'000 angegeben.

SDA/miw

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