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«Chinas Jasmin-Revolution war erst der Anfang»

Chinesische Protestaufrufe wurden von den Behörden im Keim erstickt. Tiananmen-Veteran Wang Dan sieht im Interview mit Redaktion Tamedia dennoch kleine Erfolge in Chinas Protestbewegung.

Unruhe in Peking: Journalisten und Schaulustige in der Innenstadt. (20. Februar 2011)
Unruhe in Peking: Journalisten und Schaulustige in der Innenstadt. (20. Februar 2011)
Keystone
Medienberichte unerwünscht: Während ein Unbekannter (3.v.l.) abgeführt wird, versucht ein Polizist, die Presse abzuwehren. (20. Februar 2011)
Medienberichte unerwünscht: Während ein Unbekannter (3.v.l.) abgeführt wird, versucht ein Polizist, die Presse abzuwehren. (20. Februar 2011)
Keystone
Mit einem Grossaufgebot vor Ort: Die Polizei markiert in Peking Präsenz und reagiert sofort auf neue Demonstrationen. (20. Februar 2011)
Mit einem Grossaufgebot vor Ort: Die Polizei markiert in Peking Präsenz und reagiert sofort auf neue Demonstrationen. (20. Februar 2011)
Keystone
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Obschon kaum Proteste zustande kamen, bezeichnen Sie auf Ihrer Facebook-Seite Chinas «Jasmin-Revolution» als erfolgreich. Weshalb? Ich denke, jede Revolution braucht einen Anfang. Natürlich kann sie nicht sofort erfolgreich sein und schon zu Beginn Menschenmassen mitreissen. Dass aber überhaupt jemand damit anfing, werte ich bereits als kleinen Erfolg. Sie sehen ja, wie nervös die chinesische Regierung reagierte.

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