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Carter hofft auf Treffen mit Kim Jong Un

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter und drei weitere ehemalige Staatschefs besuchen Nordkorea. Die Delegation hat zwei besondere Anliegen.

Der ehemalige US-Präsident, sowie die ehemaligen Staatschefs von Finnland, Norwegen und Irland wollen sich mit den nordkoreanischen Machthabern treffen: Kim Jong-Un und Jimmy Carter.
Der ehemalige US-Präsident, sowie die ehemaligen Staatschefs von Finnland, Norwegen und Irland wollen sich mit den nordkoreanischen Machthabern treffen: Kim Jong-Un und Jimmy Carter.
Keystone

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter und drei weitere ehemalige Staats- und Regierungschefs sind heute in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang eingetroffen. Begleitet wird der 86-jährige Carter vom früheren finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari, der ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Brundtland und der einstigen irischen Präsidentin Mary Robinson.

Von Nordkorea will die Gruppe nach Südkorea weiterreisen. Die offizielle Nachrichtenagentur Nordkoreas, KCNA bestätigte den Besuch Carters, ohne weitere Details zu nennen.

Treffen ungewiss

Die vier hatten zuvor erklärt, sie hofften auf ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il und dessen Sohn und mutmasslichem Nachfolger, Kim Jong Un. Es sei aber nichts im Vorfeld arrangiert worden, hiess es.

Bei dem Besuch soll es den vier Politikern zufolge um die Lebensmittelkrise in Nordkorea sowie um die Menschenrechtssituation und nukleare Abrüstung gehen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind sechs Millionen Nordkoreaner und damit ein Viertel der Bevölkerung dringend auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Die Viererdelegation will ausserdem im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea vermitteln und die Spannungen auf der Halbinsel verringern helfen.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich seit dem Beschuss einer zu Südkorea gehörenden Insel im November durch die nordkoreanische Küstenartillerie deutlich verschärft. Südkorea fordert von Nordkorea unter anderem eine Entschuldigung für den Vorfall, bevor ein dauerhafter Dialog zustande kommen kann.

SDA/lcv

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