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«Axpo muss den Kauf von Nuklear-Material aus Majak stoppen»

Natalia Mironowa kämpft seit über 20 Jahren vor Ort gegen die Atomanlage im russischen Majak. Im Interview spricht sie über Missstände, Forderungen an die Axpo und Verfolgung durch den KGB.

Die Rate an Kindermissbildungen ist in der Region Majak höher als im russischen Durchschnitt: Dieses Bild eines Reuters-Fotografen dokumentiert einen Besuch bei einer betroffenen Familie im Dorf Muslyumovo in der Region Majak vom November 2010.
Die Rate an Kindermissbildungen ist in der Region Majak höher als im russischen Durchschnitt: Dieses Bild eines Reuters-Fotografen dokumentiert einen Besuch bei einer betroffenen Familie im Dorf Muslyumovo in der Region Majak vom November 2010.
Reuters
Kein Zutritt: Eine Tafel in der Umgebung Majak warnt davor, das verseuchte Gebiet zu betreten.
Kein Zutritt: Eine Tafel in der Umgebung Majak warnt davor, das verseuchte Gebiet zu betreten.
Greenpeace
Messungen am Fluss Techa: Greenpeace im Gebiet um Majak.
Messungen am Fluss Techa: Greenpeace im Gebiet um Majak.
Greenpeace
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Frau Mironowa, konnten Sie die Anlage von Majak je besuchen?Ja, sogar mehrmals. Das erste Mal in den frühen 90er-Jahren. Damals war ich Abgeordnete im lokalen Parlament und hatte als solche Zugang im Rahmen einer Inspektion. Mit dabei waren auch russische Parlamentarier. Das zweite Mal besuchte ich die Anlage in Majak im Jahr 2005 – damals als Zeugin im Rahmen von Untersuchungen der Oberstaatsanwaltschaft. Es standen die Vorwürfe im Raum, die Anlage in Majak hätte gegen das Umweltgesetz verstossen.

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