Zum Hauptinhalt springen

Eine Tote und 30 Verletzte bei Anschlag in Thailand

Im Süden Thailands explodierten nahe einem Hotel zwei Sprengsätze. Eine Frau starb, mehrere Personen wurden verletzt ins Spital gebracht.

Bomben-Spezialisten inspizieren zerstörte Fahrzeuge nach einer Explosion bei einem Hotel in Pattani. (24. August 2016)
Bomben-Spezialisten inspizieren zerstörte Fahrzeuge nach einer Explosion bei einem Hotel in Pattani. (24. August 2016)
Abdullah Wangni, Ex-Press
Eine Frau starb bei dem erneuten Anschlag im Süden Thailands, 30 weitere Personen wurden verletzt.
Eine Frau starb bei dem erneuten Anschlag im Süden Thailands, 30 weitere Personen wurden verletzt.
Tuwaedaniya Meringing, AFP
Bei der getöteten Frau soll es sich um eine 35-jährige Thailänderin handeln, auch die Verletzten seien allesamt Bürger Thailands gewesen.
Bei der getöteten Frau soll es sich um eine 35-jährige Thailänderin handeln, auch die Verletzten seien allesamt Bürger Thailands gewesen.
Abdullah Wangni, Keystone
1 / 4

Bei einem Bombenanschlag auf ein Hotel im Süden Thailands ist am Dienstagabend ein Mensch getötet worden. Zudem wurden nach Polizeiangaben 30 Personen verletzt, als zwei Sprengsätze vor und hinter dem Southern Hotel in Pattani detonierten. Alle Opfer seien Thailänder, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Gemäss der «Bangkok Post» ist bei der ersten Explosion niemand verletzt worden. Bei der zweiten Detonation vor dem Hotel sei eine 35-jährige Frau getötet worden. Von den 29 Verletzten seien 17 ins Krankenhaus gebracht worden, heisst es weiter. Die Explosionen ereigneten sich in einem Abstand von 20 Minuten, meldet das Blatt.

Thailand war vor knapp zwei Wochen Ziel einer Anschlagsserie. Am 11. und 12. August waren innerhalb weniger Stunden insgesamt elf Sprengsätze im Badeort Hua Hin, auf der Insel Phuket sowie im äussersten Süden Thailands explodiert, zudem gab es mehrere mutmassliche Brandanschläge. Vier Menschen starben, mehr als 30 weitere wurden verletzt.

Gestern berichtete die Nachrichtenagentur SDA, dass es einen klaren Hinweis der Behörden auf eine mögliche Täterschaft muslimischer Rebellen gebe. Der Polizeichef des Landes teilte mit, die meisten Verdächtigen stammten aus den südlichen Provinzen an der Grenze zu Malaysia und seien keine Buddhisten. Die Ermittler gehen laut Polizeichef Chakthip Chaijinda davon aus, dass eine Gruppe von mehr als 20 Menschen hinter den koordinierten Angriffen vor zwei Wochen steckte.

SDA/mch/chi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch