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«Wir werden nicht aufhören zu lachen und zu leben»

Frankreich zeigt eine eindrückliche Reaktion: Mit der grössten Kundgebung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Paris der Opfer der Attentate gedacht.

Nutzte den Trauermarsch für den Wahlkampf im eigenen Land: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu neben François Hollande. (11. Januar 2015)
Nutzte den Trauermarsch für den Wahlkampf im eigenen Land: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu neben François Hollande. (11. Januar 2015)
Thibault Camus, Keystone
«Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa»: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wird von François Hollande begrüsst. (11. Januar 2015)
«Die Wirtschaftsmigration ist eine schlechte Sache für Europa»: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wird von François Hollande begrüsst. (11. Januar 2015)
Keystone
Schon am Tag vor dem offiziellen Gedenkmarsch versammeln sich die Menschen überall in Frankreich zum gemeinsamen Trauern, wie hier in Marseille im Süden des Landes. (10. Januar 2015)
Schon am Tag vor dem offiziellen Gedenkmarsch versammeln sich die Menschen überall in Frankreich zum gemeinsamen Trauern, wie hier in Marseille im Süden des Landes. (10. Januar 2015)
Keystone
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Fast eine Stunde dauerte es, bis jemand zum ersten Mal die Marseillaise anstimmte. Als hätten sie darauf gewartet, stimmten alle sofort ein: der Mann, der sich eben zum Gehen abgewandt hatte und nun innehielt, die Teenager, die eben noch auf dem Handy getippt hatten, die jungen Männer, die herumwitzelten. Am Sonntag zeigten die Franzosen, was Präsident François Hollande gemeint hatte, als er in den letzten Tagen ein nationales Zusammenrücken gefordert hatte.

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