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«Muslime werden zu Unrecht in Sippenhaft genommen»

Nach dem Pariser Attentat befürchten muslimische Organisationen in der Schweiz Anschläge auf religiöse Einrichtungen. Um den sozialen Frieden zu erhalten, seien auch die Medien gefordert.

Erhöhte Alarmbereitschaft: Minarett der Mahmud-Moschee in Zürich. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)
Erhöhte Alarmbereitschaft: Minarett der Mahmud-Moschee in Zürich. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

«Was in Paris geschehen ist, ist traurig und abscheulich», sagt Sadaqat Ahmed, Imam der Mahmud-Moschee in Zürich. «Es ist nicht nur ein Angriff auf ‹Charlie Hebdo› und die freie Presse, sondern auch ein Angriff auf alle friedfertigen Muslime.» Dass es in Frankreich nach dem Angriff auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» bereits zu Anschlägen auf muslimische Einrichtungen gekommen ist, beunruhigt Ahmed. Konkrete Anzeichen für eine Gefährdung der Mahmud-Moschee sieht er jedoch nicht. Man habe deshalb keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen ergriffen, so der Imam. Das Gebetshaus aus der Forchstrasse ist die älteste Moschee der Schweiz und eine von wenigen, die über ein Minarett verfügen.

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