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Zuckerberg verteidigt Muslime gegen Trump

Muslime sind auf sozialen Netzwerken trotz Terror willkommen, versichert der Facebook-Gründer. Das habe auch mit seinem eigenen religiösen Hintergrund zu tun.

«Wir werden dafür kämpfen, eure Rechte zu schützen»: Facebook-Chef Mark Zuckerberg, hier an einer Entwicklerkonferenz in San Francisco. (30. April 2014)
«Wir werden dafür kämpfen, eure Rechte zu schützen»: Facebook-Chef Mark Zuckerberg, hier an einer Entwicklerkonferenz in San Francisco. (30. April 2014)
Ben Margot, Keystone

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich mit unterstützenden Worten an die Muslime in aller Welt gewandt. Angesichts der Terroranschläge von Paris und des mutmasslich ebenfalls von islamistischen Extremisten verübten Angriffs im kalifornischen San Bernardino schrieb Zuckerberg am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite, er wolle Muslimen versichern, dass sie auf dem sozialen Netzwerk willkommen seien. «Wir werden dafür kämpfen, eure Rechte zu schützen und ein friedliches und sicheres Umfeld für euch zu schaffen», schrieb er.

I want to add my voice in support of Muslims in our community and around the world.After the Paris attacks and hate...Posted by Mark Zuckerberg on Mittwoch, 9. Dezember 2015

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte mit seinem Vorschlag für ein vorübergehendes Einreiseverbot für Muslime in die USA für Empörung gesorgt. Andere Spitzenpolitiker hatten die provokativen Aussagen als diskriminierend und fremdenfeindlich verurteilt.

Zuckerberg bezog sich nicht explizit auf Trump. Stattdessen schrieb er: «Mir als Jude haben meine Eltern beigebracht, dass wir uns allen Angriffen auf alle Gemeinschaften entgegenstellen müssen.»

SDA

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