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WM-Gegner blockieren Strassen

In den brasilianischen Städten Curitiba und Natal haben vor den gestrigen Spielen der Fussball-WM je einige hundert Personen demonstriert.

Kritisieren die hohen Kosten der Fussball-Weltmeisterschaft: Protestierende in Curitiba. (16. Juni 2014)
Kritisieren die hohen Kosten der Fussball-Weltmeisterschaft: Protestierende in Curitiba. (16. Juni 2014)
Orlando Kissner, AFP

In der südostbrasilianischen WM-Gastgeberstadt Curitiba ist die Polizei mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstranten vorgegangen. Rund 200 WM-Gegner hätten sich im Stadtzentrum versammelt und Richtung Stadion in Bewegung gesetzt.

Die Polizei habe die Demonstranten aber gestoppt, berichtete das Nachrichtenportal G1. In Curitiba fand die Partie Iran gegen Nigeria statt. Der Protestzug blockierte für kurze Zeit mehrere Strassen. Müllsäcke wurden in Brand gesetzt.

Bankfilialen attackiert

Nachdem die Hauptdemonstration aufgelöst worden sei, sei eine kleine Gruppe Maskierter ins Stadtzentrum zurückgekehrt und habe mehrere Bankfilialen attackiert. Die Polizei sei mit Tränengas und Gummigeschossen vorgegangen. Nach Polizeiangaben wurden 14 Menschen festgenommen.

Im nordöstlichen Natal, wo die USA gegen Ghana spielten, protestierten rund 300 Aktivisten gegen die hohen Staatsausgaben für die WM. Auch sie hätten kurze Zeit eine Strasse blockiert, der Protest habe sich dann aber ohne Gewaltanwendung der Polizei zerstreut, berichtete G1 weiter.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es in Brasilien immer wieder teils gewalttätige Proteste, bei denen die hohen öffentlichen Kosten für die WM und die im Jahr 2016 anstehenden Olympischen Spiele kritisiert wurden.

SDA/mw

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