Zum Hauptinhalt springen

Warum man die Afghanistan-Protokolle ignorieren sollte

Die Veröffentlichung Zehntausender Geheimdokumente durch Wikileaks ist unsinnig und verantwortungslos. Ein Kommentar von USA-Korrespondent Walter Niederberger.

«Als wichtigstes Datenleck» aller Zeiten pries er die Afghanistan-Protokolle an: Wikileaks-Chef Julian Assange.
«Als wichtigstes Datenleck» aller Zeiten pries er die Afghanistan-Protokolle an: Wikileaks-Chef Julian Assange.
Reuters

Wikileaks-Chef Julian Assange wird enttäuscht sein. Schon einen Tag nach der exklusiven Publikation geheimer Dokumente vom afghanisch-pakistanischen Kriegsschauplatz fuhr die «New York Times» ihre Berichterstattung massiv zurück. Statt mit zusätzlichem Material und Analysen aufzuwarten, begnügte sich das Blatt mit einer Zusammenfassung offizieller Verlautbarungen. Andere Zeitungen reagierten ähnlich, und auch die grossen Fernsehsender wollten nicht so richtig auf den Wikileaks-Zug aufspringen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.