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US-Starlobbyist kassiert vier Jahre mehr

Jack Abramoff, der enge Kontakte zur Republikanischen Partei pflegte, ist wegen Bestechung und Unterschlagung zu weiteren vier Jahren Haft verurteilt worden.

Wie das amerikanische Justizministerium am Donnerstag mitteilte, muss Abramoff nicht nur hinter Gitter. Er muss auch 23 Millionen Dollar an vier Indianerstämme zurückzahlen, die ihn für unverrichtete Lobbydienste bezahlt hatten. Abramoff verbüsst seit 2006 bereits eine knapp sechsjährige Haftstrafe wegen eines anderen Korruptions- und Betrugsfalls. Er hatte sich schon Anfang 2006 in allen Punkten schuldig bekannt.

Der frühere einflussreiche Lobbyist hatte bis zu seinem schweren Fall über weit verzweigte Kontakte zur Partei von Präsident George W. Bush verfügt und durch Korruptions- und Betrugsdelikte die gesamte Partei in Misskredit gebracht.

Seine umfangreichen Aussagen im Rahmen seines ersten Prozesses vor zwei Jahren überführten eine Reihe republikanischer Vertreter der Bestechlichkeit. Der Skandal hatte 2006 das politische Washington erschüttert. Demoskopen zufolge hatte er einen grossen Anteil an der Schlappe der Republikaner bei den Kongresswahlen.

SDA/se

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