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US-Präsidentschaftskandidat wegen Spendenbetrugs angeklagt

Der frühere Präsidentschaftskandidat John Edwards musste wegen der Veruntreuung von Parteispenden vor das Gericht. Edwards soll mit dem Geld versucht haben, eine Affäre zu verschleiern.

Soll das Geld zur Image-Pflege benutzt haben: John Edwards verlässt das Gerichtsgebäude in Winston-Salem.
Soll das Geld zur Image-Pflege benutzt haben: John Edwards verlässt das Gerichtsgebäude in Winston-Salem.
Keystone

Fast eine Million Dollar soll der frühere US-Präsidentschaftskandidat John Edwards laut einer Klage vor einem Gericht im Staat North Carolina für die Verschleierung einer Affäre und eines unehelichen Kindes ausgegeben haben.

In der erhobenen Klage werden dem zweimaligen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei Verschwörung, illegale Parteispenden und Falschaussage vorgeworfen.

Schutz des Images

Die Zahlungen, so die Anklageschrift, hätten zum Ziel gehabt, sein Image als fürsorglicher Familienmensch und damit seine Erfolgsaussichten zu schützen. «Edwards wusste, die öffentliche Enthüllung der Affäre und der Schwangerschaft seiner Geliebten würden seine Kandidatur unter anderem dadurch zerstören, dass sie das von ihm vermittelte Bild als Familienmensch infrage gestellt hätte», hiess es in der Anklage.

Das Geld soll demnach von reichen Unterstützern gekommen sein und von Edwards Mitarbeitern genutzt worden sein, die uneheliche Mutter bei Laune zu halten. Eine Sprecherin von Edwards lehnt zunächst eine Stellungnahme ab.

dapd/kpn

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