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USA verlegen Botschaft schon im Mai nach Jerusalem

Der umstrittene Umzug der US-Botschaft soll zum 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung erfolgen.

Das israelische Parlament hat am Dienstag ein Gesetzesvorhaben gebilligt, das die Übergabe von Teilen Jerusalems an die Palästinenser erschwert. Die Vorlage bedeutet einen weiteren Dämpfer für die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung. (Archivbild)
Das israelische Parlament hat am Dienstag ein Gesetzesvorhaben gebilligt, das die Übergabe von Teilen Jerusalems an die Palästinenser erschwert. Die Vorlage bedeutet einen weiteren Dämpfer für die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung. (Archivbild)
Oded Balilty/AP, Keystone
Offenbar überlegen sich weitere Länder, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. (Archivbild)
Offenbar überlegen sich weitere Länder, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. (Archivbild)
Bernat Armangue, Keystone
Will die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen: Guatemalas Präsident Jimmy Morales (links) mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. (Archivbild)
Will die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen: Guatemalas Präsident Jimmy Morales (links) mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. (Archivbild)
Abir Sultan, AFP
Im Gazastreifen haben israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben zwei Palästinenser erschossen. (22. Dezember 2017)
Im Gazastreifen haben israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben zwei Palästinenser erschossen. (22. Dezember 2017)
Jaafar Ashtiyeh, AFP
Palästinenser antworten auf US-Präsident Donald Trumps jüngste Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt mit Demonstrationen.
Palästinenser antworten auf US-Präsident Donald Trumps jüngste Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt mit Demonstrationen.
Adel Hana/AP, Keystone
Auch an der Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland bei Ramallah, wo auch die israelische Siedlung Beit El liegt, kam es zu Zusammenstössen. (22. Dezember 2017)
Auch an der Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland bei Ramallah, wo auch die israelische Siedlung Beit El liegt, kam es zu Zusammenstössen. (22. Dezember 2017)
Abbas Momani, AFP
Zu wüsten Szenen kam es auch bei einem israelischen Checkpoint südlich von Nablus im Westjordanland. (22. Dezember 2017)
Zu wüsten Szenen kam es auch bei einem israelischen Checkpoint südlich von Nablus im Westjordanland. (22. Dezember 2017)
Jaafar Ashtiyeh, AFP
Israelische Truppen kämpfen gegen palästinensische Demonstranten. (22. Dezember 2017)
Israelische Truppen kämpfen gegen palästinensische Demonstranten. (22. Dezember 2017)
Nasser Shiyoukhi/AP, Keystone
«Israel ist ein Besatzungsstaat. Zudem ist Israel ein Terrorstaat»: Erdogan hier während einer Rede in Ankara. (12. Dezember 2017)
«Israel ist ein Besatzungsstaat. Zudem ist Israel ein Terrorstaat»: Erdogan hier während einer Rede in Ankara. (12. Dezember 2017)
Keystone
Trotz Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas klettern einige Demonstranten auf den Zaun der US-Botschaft in Beirut.
Trotz Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas klettern einige Demonstranten auf den Zaun der US-Botschaft in Beirut.
AP Photo/Bilal Hussein, Keystone
Den Demonstranten gelang es, ein Tor zu öffnen. Libanesische Sicherheitskräfte konnte die Menge aber davon abhalten, das Gelände zu stürmen. (10. Dezember 2017)
Den Demonstranten gelang es, ein Tor zu öffnen. Libanesische Sicherheitskräfte konnte die Menge aber davon abhalten, das Gelände zu stürmen. (10. Dezember 2017)
Wael Hamzeh, Keystone
In Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, marschierten Tausende aus Protest gegen den Jerusalem-Entscheid. (10. Dezember 2017)
In Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, marschierten Tausende aus Protest gegen den Jerusalem-Entscheid. (10. Dezember 2017)
Adi Weda, Keystone
Kritisiert Europas Reaktion auf Jerusalem-Entscheid: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Washington.  (3. März 2015)
Kritisiert Europas Reaktion auf Jerusalem-Entscheid: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Washington. (3. März 2015)
AP Photo/Andrew Harnik, Keystone
Die Arabische Liga hat die internationale Anerkennung des Staates Palästina mit Ost-Jerusalem als dessen Hauptstadt gefordert: Eine Totale des Rats der Arabischen Liga in Kairo. (5. Dezember 2017)
Die Arabische Liga hat die internationale Anerkennung des Staates Palästina mit Ost-Jerusalem als dessen Hauptstadt gefordert: Eine Totale des Rats der Arabischen Liga in Kairo. (5. Dezember 2017)
AFP
Grosse Wut: Palästinensische Jugendliche werfen Steine in Richtung israelischer Sicherheitskräfte beim Hawara-Checkpoint im Westjordanland. (8. Dezember 2017)
Grosse Wut: Palästinensische Jugendliche werfen Steine in Richtung israelischer Sicherheitskräfte beim Hawara-Checkpoint im Westjordanland. (8. Dezember 2017)
Jaafar Ashtiyeh, AFP
Photo- und Video-Journalisten versuchen sich vor Tränengas in Sicherheit zu bringen in Ramallah im Westjordanland. (9. Dezember 2017)
Photo- und Video-Journalisten versuchen sich vor Tränengas in Sicherheit zu bringen in Ramallah im Westjordanland. (9. Dezember 2017)
Abbas Momani, AFP
Israelische Sicherheitskräfte verhaften einen Palästinenser in Ost-Jerusalem. (9. Dezember 2017)
Israelische Sicherheitskräfte verhaften einen Palästinenser in Ost-Jerusalem. (9. Dezember 2017)
AFP
Israelische Polizisten vertreiben Demonstranten in Ost-Jerusalem. (9. Dezember 2017)
Israelische Polizisten vertreiben Demonstranten in Ost-Jerusalem. (9. Dezember 2017)
Ahmad Gharabli, AFP
Vergeltungsschlag: Palästinenser begutachten den Schaden an einer Hamas-Militäreinrichtung in Beit Lahia im Norden des Gazastreifens. (9. Dezember 2017)
Vergeltungsschlag: Palästinenser begutachten den Schaden an einer Hamas-Militäreinrichtung in Beit Lahia im Norden des Gazastreifens. (9. Dezember 2017)
Mahmud Hams, AFP
Nach der US-Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels kam unter anderem zu Ausschreitungen in Bethlehem, Nablus, Hebron und Gaza im Gazastreifen: Jugendliche werfen Steine in Ramallah. (8. Dezember 2017)
Nach der US-Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels kam unter anderem zu Ausschreitungen in Bethlehem, Nablus, Hebron und Gaza im Gazastreifen: Jugendliche werfen Steine in Ramallah. (8. Dezember 2017)
Abbas Momani
Israel hat Armee- und Polizeikräfte verstärkt: Jugendliche in Ramallah.
Israel hat Armee- und Polizeikräfte verstärkt: Jugendliche in Ramallah.
Abbas Momani, AFP
Neben gewalttätigem Protest gab es auch symbolischen, wie hier in Rafah, im Süden des Gazastreifens.
Neben gewalttätigem Protest gab es auch symbolischen, wie hier in Rafah, im Süden des Gazastreifens.
Said Khatib, AFP
Auch im Ausland demonstrierten Tausende nach den Freitagsgebeten: Protest in Kairo.
Auch im Ausland demonstrierten Tausende nach den Freitagsgebeten: Protest in Kairo.
AP Photo/Nariman El-Mofty, Keystone
Demonstranten in Teheran.
Demonstranten in Teheran.
AP Photo/Ebrahim Noroozi, Keystone
Protestmarsch in Beirut. (8. Dezember 2017)
Protestmarsch in Beirut. (8. Dezember 2017)
Anwar Amro, AFP
«In Palästina nicht willkommen»: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will ein geplantes Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence (r.) absagen. (Archivbild)
«In Palästina nicht willkommen»: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will ein geplantes Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence (r.) absagen. (Archivbild)
Saul Loeb, AFP
Israel hat Hunderte zusätzliche Soldaten in die Westbank verlegt: Israelische Soldaten nehmen bei Protesten in Hebron einen Palästinenser fest. (7. Dezember 2017)
Israel hat Hunderte zusätzliche Soldaten in die Westbank verlegt: Israelische Soldaten nehmen bei Protesten in Hebron einen Palästinenser fest. (7. Dezember 2017)
Hazem Bader, AFP
Wut auf Trump: Ein Palästinenser tritt auf ein Poster, auf dem der US-Präsident abgebildet ist.
Wut auf Trump: Ein Palästinenser tritt auf ein Poster, auf dem der US-Präsident abgebildet ist.
Trump-Plakate und amerikanische Flaggen werden verbrannt in Gaza Stadt.
Trump-Plakate und amerikanische Flaggen werden verbrannt in Gaza Stadt.
Keystone
Palästinensische Jugendliche protestieren gegen den Entscheid des Präsidenten.
Palästinensische Jugendliche protestieren gegen den Entscheid des Präsidenten.
AFP
Die EU kritisiert den US-Präsidenten scharf:  EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini in Brüssel.
Die EU kritisiert den US-Präsidenten scharf: EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini in Brüssel.
Keystone
Ist der Meinung,Trump habe lediglich die Realität anerkannt: US-Aussenminister Rex Tillerson.
Ist der Meinung,Trump habe lediglich die Realität anerkannt: US-Aussenminister Rex Tillerson.
AFP
Ist für eine Zweistaatenlösung: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält hier eine Rede in Doha. (7. Dezember 2017)
Ist für eine Zweistaatenlösung: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält hier eine Rede in Doha. (7. Dezember 2017)
Keystone
«Kriegserklärung»: Hamas Anführer Sheikh Ismaeil Haneiya erscheint zu einem Protest gegen die Entscheidung Trumps im Gaza City.
«Kriegserklärung»: Hamas Anführer Sheikh Ismaeil Haneiya erscheint zu einem Protest gegen die Entscheidung Trumps im Gaza City.
Keystone
Die gute Beziehung zum saudischen Königshaus steht auf dem Spiel: König Muhammad bin Salman gefolgt von Jared Kushner und Ivanka Trump . (20. Mai 2017)
Die gute Beziehung zum saudischen Königshaus steht auf dem Spiel: König Muhammad bin Salman gefolgt von Jared Kushner und Ivanka Trump . (20. Mai 2017)
Keystone
«Hey Trump, was machst du?», fragte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.
«Hey Trump, was machst du?», fragte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.
Keystone
Die USA wollen ihre Botschaft von Tel Aviv hierher verlegen: Jerusalem. (Archivbild)
Die USA wollen ihre Botschaft von Tel Aviv hierher verlegen: Jerusalem. (Archivbild)
Atef Safadi, Keystone
Die Verlegung der US-Botschaft werde laut Weissem Haus Jahre in Anspruch nehmen. (Archivbild)
Die Verlegung der US-Botschaft werde laut Weissem Haus Jahre in Anspruch nehmen. (Archivbild)
Abir Sultan, Keystone
Trump hat bereits am Dienstag Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas informiert. (Archivbild)
Trump hat bereits am Dienstag Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas informiert. (Archivbild)
Atef Safadi, Keystone
Palästinenser demonstrieren in Bethlehem gegen Trumps Entscheid. (6. Dezember 2017)
Palästinenser demonstrieren in Bethlehem gegen Trumps Entscheid. (6. Dezember 2017)
Mahmoud Illean, Keystone
Löst mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem ein Wahlversprechen ein: US-Präsident Donald Trump (rechts) mit Israels Präsident Benjamin Netanyahu. (Archivbild)
Löst mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem ein Wahlversprechen ein: US-Präsident Donald Trump (rechts) mit Israels Präsident Benjamin Netanyahu. (Archivbild)
Debbie Hill, Keystone
Der Anspruch Israels auf ganz Jerusalem wird international nicht anerkannt. (Archivbild)
Der Anspruch Israels auf ganz Jerusalem wird international nicht anerkannt. (Archivbild)
Fayiz Abu Rmeleh, Keystone
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Die USA wollen ihre Botschaft in Israel schon im Mai von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Ein Regierungsvertreter sagte am Freitag in Washington, der Umzug solle zum 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung am 14. Mai erfolgen.

Die offizielle Anerkennung von Jerusalem als israelischer Hauptstadt durch die USA und die Verlegung der Botschaft sind hochumstritten, da der Status der Stadt eine der heikelsten Fragen im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ist. Die Palästinenser betrachten ihrerseits den Osttteil der Stadt als künftige Hauptstadt ihres angestrebten unabhängigen Staates.

US-Präsident Donald Trump hatte seine Jerusalem-Entscheidung Anfang Dezember verkündet, damals aber noch kein Datum für den Botschaftsumzug genannt. US-Aussenminister Rex Tillerson sagte damals, die Verlegung werde «wahrscheinlich nicht vor 2019» erfolgen. Die Botschaft soll nun aber zunächst provisorisch in dem Gebäude des US-Konsulats in Jerusalem untergebracht werden, bevor ein ständiger Sitz gefunden werde, sagte der US-Regierungsvertreter.

(AFP)

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