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USA legen neue Strategie gegen Cyberangriffe fest

Die USA möchten die Industriespionage aus anderen Ländern nicht mehr länger dulden. Nach der Veröffentlichung eines Untersuchungsberichts prüft die Regierung Sanktionen gegen China und zwei andere Länder.

Koordiniert den Kampf gegen die Hackerattacken: Victoria Espinel an der Seite von US-Justizminister Eric Holder.
Koordiniert den Kampf gegen die Hackerattacken: Victoria Espinel an der Seite von US-Justizminister Eric Holder.

Die USA wollen härter vorgehen gegen Industriespionage, vor allem aus China. Dies geht aus einem Regierungsbericht hervor, den das Weisse Haus heute veröffentlichte. Er befasst sich mit konventioneller Industriespionage und auch mit Hackerangriffen.

Bei entsprechenden Vorfällen soll gemäss Bericht der diplomatische Druck erhöht werden. Zudem solle geprüft werden, ob strengere Gesetze notwendig seien. China wird in dem Bericht 188-mal genannt, Russland 45-mal. Auch Indien wird erwähnt.

China weist Vorwürfe zurück

Nach einer Welle von Hackerattacken hatten US-Sicherheitsexperten erst gestern Vorwürfe gegen chinesische Behörden erhoben. Für viele aufsehenerregende Angriffe sei eine in Shanghai angesiedelte Spezialabteilung der chinesischen Armee verantwortlich, heisst es in einem Bericht der Sicherheitsfirma Mandiant. China wies die Vorwürfe als haltlos zurück.

«Die Regierung wird mit Nachdruck den Diebstahl amerikanischer Industriegeheimnisse bekämpfen, die durch ausländische Firmen oder Regierungen genutzt werden könnten, um unfaire Wettbewerbsvorteile gegenüber US-Unternehmen zu erhalten», sagte Victoria Espinel, die den Kampf gegen Cyberangriffe koordiniert, am Mittwoch in Washington.

SDA/mrs

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