Trump plant G7-Gipfel im eigenen Golfhotel

Der US-Präsident will das G7-Meeting nächstes Jahr in seinem Trump-Hotel bei Miami abhalten – die Demokraten sind empört.

Er werde beim G7-Gipfel in seinem eigenen Hotel keinen Gewinn machen: US-Präsident Donald Trump. (17. Oktober 2019)

Er werde beim G7-Gipfel in seinem eigenen Hotel keinen Gewinn machen: US-Präsident Donald Trump. (17. Oktober 2019)

(Bild: Keystone David Kent)

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, den G7-Gipfel im kommenden Jahr in seinem eigenen Golfhotel «Trump National Doral» in Florida abzuhalten, hat bei der Opposition für Empörung gesorgt. Das sei eines der unverfrorensten Beispiele für Trumps Korruption, sagte der demokratische Kongressabgeordnete Jerrold Nadler, der Vorsitzende des im Repräsentantenhaus für Rechtsfragen zuständigen Judiciary Committee.

«Niemand steht über dem Gesetz», twitterte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

Die US-Verfassung verbietet es dem Präsidenten, ohne Zustimmung des Kongresses Entlohnungen oder Gebühren von fremden Regierungen anzunehmen. Trumps amtierender Stabschef Mick Mulvaney sagte, der Präsident werde mit der Veranstaltung keinen Gewinn machen, weil sein Hotel alles zum Selbstkostenpreis berechnen werde. Seine Verwaltung habe verschiedene Hotels angeschaut, das Trump National Doral sei aber weit und breit der beste Ort für so eine Veranstaltung.

chk/reuters

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