Trump erinnert in Videoansprache an Opfer von Kalifornien

Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sich im Brandgebiet bei den Einsatzkräften bedankt. Und auch der US-Präsident betet für die Hinterbliebenen.

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Der frühere kalifornische Gouverneur und Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger hat sich mit Leidtragenden der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien getroffen. Der 71-Jährige habe die Verwüstung in der Ortschaft Paradise gesehen und sich mit Menschen getroffen, die alles verloren hätten.

Dies schrieb der gebürtige Österreicher am Mittwoch auf Twitter. «Aber ich habe auch den Geist von Amerika gesehen», schrieb Schwarzenegger mit Blick auf den unermüdlichen Einsatz von Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern.

Er dankte den Teams, die sich um die Betroffenen kümmern. «Das sind wahre Action-Helden», sagte der Schauspieler. Schwarzenegger packte selbst mit an und teilte Frühstück aus. Er rief auch zu Spenden auf. Dem Sender KCRA zufolge spendete er aus eigener Tasche 100'000 Dollar für die Feuerwehr. Von 2003 bis 2011 war Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien, danach ging er wieder als Schauspieler vor die Kamera.

Trump betet für Opfer an Thanksgiving

Anlässlich des amerikanischen Erntedankfests Thanksgiving hat sich auch US-Präsident Donald Trump zu den Opfern geäussert. Er erinnerte nicht nur an die mehr als 200'000 Soldaten, die im Ausland ihren Dienst täten. «Wir beten auch für alle, die Angehörige verloren haben, die Opfer von Hass und Gewalt wurden», sagte er in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Ebenso bete er für alle Opfer von «katastrophalen Stürmen» sowie der verheerenden Wildfeuer in Kalifornien.

Das sogenannte «Camp Fire» in Nordkalifornien hat mindestens 83 Menschen das Leben gekostet. Zwei weitere Leichen seien in dem abgebrannten Gebiet rund um den Ort Paradise nördlich von Sacramento geborgen worden.

Einsatzkräfte in dem Gebiet sind weiter auf der Suche nach Vermissten. Deren Zahl lag zuletzt noch immer bei über 500 Menschen, weshalb die Opferzahl noch deutlich steigen könnte. Die Flammen selbst sind laut Behörden mittlerweile zu rund 85 Prozent eingedämmt. Das schlimmste Feuer in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen hat mehr als 13'000 Wohnhäuser zerstört.

sep/oli/sda

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