Zum Hauptinhalt springen

Swiss Re zahlt 630 Millionen Dollar nach Erdbeben von Chile

Der Schweizer Rückversicherer muss wesentlich mehr für die Reparatur der Schäden bezahlen als ursprünglich angenommen. Dazu kommen weitere Ausgaben in Europa.

Massive Schäden: Ein Helfer misst am 12. April in Santiago Boden für den Bau provisorischer Unterkünfte ab.
Massive Schäden: Ein Helfer misst am 12. April in Santiago Boden für den Bau provisorischer Unterkünfte ab.

Der weltweit zweitgrösste Rückversicherer Swiss Re hat die Kostenschätzungen für das Erdbeben in Chile erhöht. Auf 630 Millionen Dollar schätzt Swiss Re nach Angaben vom Freitag nun seine Zahlungen für versicherte Gebäude und Betriebe in dem südamerikanischen Land.

Die neuen Schätzungen basieren auf Schadensmeldungen der Kunden und könnten sich erneut ändern, hiess es weiter. Anfang Mai hatte der Konzern im Quartalsabschluss noch einen Betrag von 500 Millionen Dollar für das Chile-Beben veranschlagt. Bei dem Beben Anfang März waren über 200 Menschen ums Leben gekommen.

Nichtleben-Bereich soll stärker wachsen

Insgesamt hatte Swiss Re im ersten Quartal 720 Millionen Dollar für Naturkatastrophen aufgewendet – zu den Kosten für das Beben in Chile kamen noch jeweils 100 Millionen Dollar für den Wintersturm «Xynthia» in Europa und Stürme in Australien.

Der Konzern geht nach weiteren Angaben in den nächsten zehn Jahren von einem gemässigten, stabilen Wachstum der Rückversicherungsbranche aus. Der Nichtleben-Bereich sollte in dieser Zeitspanne jährlich im Schnitt um 6,5 Prozent wachsen und das Leben-Geschäft um 3,7 Prozent.

SDA/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch