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Sie wollen sie lebend zurück

Von 43 mexikanischen Seminaristen, die der Drogenmafia in die Hände gefallen sind, fehlt jede Spur. Die Angehörigen hoffen, die Polizei sucht, die Regierung vertröstet. Und die Wut der Bevölkerung wächst.

Fast täglich finden in mexikanischen Städten Massenkundgebungen statt: Schulpulte mit den Bildern der Vermissten. Foto: Daniel Becerril (Reuters)
Fast täglich finden in mexikanischen Städten Massenkundgebungen statt: Schulpulte mit den Bildern der Vermissten. Foto: Daniel Becerril (Reuters)

Wäre die Geschichte nicht so brutal, könnte man sagen, sie weise Züge von dürrenmattscher Tragikomik auf: Im Städtchen Iguala de la Independencia, der Wiege der mexikanischen Unabhängigkeit, regiert Bürgermeister José Luis Abarca. Er steht im Dienste des Drogenkartells Guerreros Unidos (Vereinigte Krieger). Alle wissen es, niemand spricht darüber.

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