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Sicherheitskräfte schaffen Trump von der Bühne

Bei seinem Wahlkampfauftritt in Nevada wurde Donald Trump vom Rednerpult gebracht, ein Mann im Publikum verhaftet. Wie sich herausstellte, war es ein Fehlalarm.

«Diese Leute sind fantastisch»: Beamte des Secret Service führen Donald Trump vom Rednerpult weg. Video: Tamedia/Reuters

Alarm im US-Wahlkampfendspurt: Beamte des Secret Service haben den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump am Samstagabend in Nevada während seiner Rede von der Bühne gebracht – es war ein Fehlalarm. Gemäss dem «Guardian» hat eine Überreaktion gegen einen republikanischen Anti-Trump-Demonstranten die Unruhen ausgelöst.

Wenige Minuten später kehrte Trump auf die Bühne in dem als Spielerparadies bekannten Ort Reno zurück. «Niemand hat gesagt, dass es leicht sein würde, aber uns wird niemand stoppen», rief er seinen Anhängern zu. Der 70-Jährige dankte dem Secret Service für dessen Einsatz. «Diese Leute sind fantastisch.» Danach setzte er seine Rede fort.

Fernsehbilder hatten zuvor nach einem Handgemenge vor der Bühne einen am Boden liegenden weissen Mann gezeigt, der später abgeführt wurde. Wie der Secret Service anschliessend mitteilte, wurden der Mann und die Umgebung sorgfältig durchsucht, es sei aber keine Waffe gefunden worden. Der Verdächtige sei aus dem Gewahrsam entlassen worden.

Der Mann sprach später zur britischen Zeitung «The Guardian». Er sei seit sechs Jahren bei den Republikanern registriert und habe still mit einem Schild, «Republikaner gegen Trump», demonstriert. Der 33-Jährige wurde nach eigenen Angaben getreten, geschlagen und gewürgt.

Auftritte in umkämpften Bundesstaaten

Augenzeugen schilderten nach Medienberichten, dass jemand im Publikum plötzlich gerufen habe: «Er hat eine Waffe.» Trump selber schirmte zunächst seine Augen mit der Hand und spähte in die Menge, als er dann von den Personenschützern von der Bühne gedrängt wurde.

Vor der Wahl am Dienstag liegt Trump in Umfragen knapp hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton von den Demokraten zurück. Beide versuchen derzeit durch Auftritte in hart umkämpften Bundesstaaten unentschlossene Wähler für sich zu gewinnen.

SDA/chi

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