Zum Hauptinhalt springen

Papst Franziskus tritt Heimreise an

Drei Millionen Menschen jubelten dem katholischen Kirchenoberhaupt zum Abschluss seiner Brasilienreise am Strand der Copacabana zu. Danach bestieg er ein Flugzeug zurück nach Rom.

Tritt nach seiner ersten Auslandsreise nach Brasilien die Heimreise an: Papst Franziskus in der Alitalia-Maschine. (28. Juli 2013)
Tritt nach seiner ersten Auslandsreise nach Brasilien die Heimreise an: Papst Franziskus in der Alitalia-Maschine. (28. Juli 2013)
AFP
Papst Franziskus winkt zum Abschied auf dem Flughafen von Rio de Janeiro. (28. Juli 2013)
Papst Franziskus winkt zum Abschied auf dem Flughafen von Rio de Janeiro. (28. Juli 2013)
Reuters
Ab nach Brasilien: Papst Franziskus besteigt die Maschine, die ihn auf seiner ersten Überseereise nach Südamerika bringt.
Ab nach Brasilien: Papst Franziskus besteigt die Maschine, die ihn auf seiner ersten Überseereise nach Südamerika bringt.
Keystone
1 / 29

Papst Franziskus hat seine erste Auslandsreise zum Weltjugendtag in Brasilien beendet und ist zur Rückreise nach Rom aufgebrochen. Seine Maschine startete am Sonntagabend (Ortszeit) am Flughafen von Rio de Janeiro. Zum Ende der einwöchigen Grossveranstaltung kündigte Franziskus an, dass der nächste Weltjugendtag 2016 im polnischen Krakau stattfinden solle.

Laut Schätzungen der Veranstalter kamen am Sonntag rund drei Millionen Menschen zur Abschlussmesse des Papstes am Strand der Copacabana. Dort rief er die junge Generation in einem flammenden Appell zu mehr Engagement für die Armen und Ausgestossenen auf. «Die Kirche braucht euch, euren Enthusiasmus, eure Kreativität und eure ureigene Freude», sagte der Papst.

Er zähle darauf, dass vor allem junge Katholiken als «missionierende Jünger» den Glauben in die Welt hinaustrügen. Mit dem Evangelium werde Gottes Kraft verbreitet, um so das Böse und die Gewalt zu zerbrechen, Barrieren von Selbstsucht, Intoleranz und Hass zu zerstören und eine neue Welt zu bauen, erklärte Franziskus. Daher müsse die junge Generation an «die Ränder der Gesellschaft gehen, sogar zu denen, die am weitesten entfernt scheinen und am gleichgültigsten sind».

Die Begeisterung über Franziskus schien gerade in den letzten Stunden seines siebentägigen Brasilienbesuchs keine Grenzen zu kennen. Als er in seinem offenen Auto zur Bühne fuhr, warfen Gläubige T-Shirts, Flaggen und Fussballtrikots auf seinen Rücksitz. Schon Stunden vor dem Gottesdienst säumten Abertausende Pilger betend und singend den berühmten Strandbogen der Copacabana.

AP/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch