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Orgie der Gewalt erschüttert Acapulco

Der Drogenkrieg hat Gräueltaten von nie dagewesenem Ausmass hervorgebracht.

Der Schein trügt: Hinter der schönen Fassade von Acapulco tobt ein erbitterter Drogenkrieg.
Der Schein trügt: Hinter der schönen Fassade von Acapulco tobt ein erbitterter Drogenkrieg.
Keystone

Die jüngsten Gräueltaten im mexikanischen Drogenkrieg haben sich in der Touristenhochburg Acapulco abgespielt und sind selbst für Mexikos mittlerweile abgehärtete Öffentlichkeit ein Schock: Am Wochenende stiessen Ordnungskräfte in der Pazifikstadt binnen zwölf Stunden auf 28 Leichen, von denen man 15 enthauptet hatte. In der Nacht von Freitag auf Samstag alarmierte jemand die Polizei, weil auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums ein Auto brannte. Die enthaupteten Opfer lagen neben dem Fahrzeug auf dem Trottoir; später stellte sich heraus, dass sie zwischen 17 und 25 Jahre alt waren. Die Täter hinterliessen eine an ihre Gegner gerichtete Botschaft: «Genau dies wird all jenen geschehen, die sich in Acapulco festzusetzen versuchen. Hochachtungsvoll, das härteste Kartell, Chapo Guzmán.» Der legendäre Chapo Guzmán ist der Chef des Kartells von Sinaloa und befindet sich auf der Flucht, seit es ihm vor zehn Jahren gelang, aus einem Hochsicherheitsgefängnis auszubrechen.

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