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Ölpest eingedämmt, Rechnung offen

Drei Viertel des Ölteppichs im Golf von Mexiko sind ausgeräumt. Trotzdem muss BP mit einer sehr hohen Busse rechnen.

Die Hälfte des Öls ist verdunstet, der Rest verschmutzt nach wie vor Küste und Meer: Aufräumarbeiten am Strand von Dolphin Island im US-Bundesstaat Alabama.
Die Hälfte des Öls ist verdunstet, der Rest verschmutzt nach wie vor Küste und Meer: Aufräumarbeiten am Strand von Dolphin Island im US-Bundesstaat Alabama.
Reuters

Das warme Wasser, der Einsatz von Dispersionsmitteln sowie die Absaug- und Abdichtungseinsätze von BP und der Küstenwache – dies alles hat die Ölpest im Golf von Mexiko schneller als erwartet abklingen lassen. Drei Viertel des Öls sind bereits verschwunden, wie der erste offizielle Untersuchungsbericht festhält. Weniger Küstengebiet dürfte geschädigt worden sein als bei der Exxon-Valdez-Katastrophe in Alaska. Für BP aber bleibt ein juristisches Risiko: Sollte dem Konzern grobfahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden, drohen bis zu 21 Milliarden Dollar Busse.

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