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Obama feiert sich als Retter

US-Präsident Barack Obama hat für sich in Anspruch genommen, die amerikanische Autoindustrie vor dem Zusammenbruch bewahrt zu haben. Im Kern aber gehe es nur um «drei mächtige Worte».

«Und im Kern geht es um diese drei mächtigen Worte: Made in America»: Präsident Obama bei seinem Besuch im Ford-Werk.
«Und im Kern geht es um diese drei mächtigen Worte: Made in America»: Präsident Obama bei seinem Besuch im Ford-Werk.

Die US-Hersteller hätten nicht nur ihre Probleme überwunden, sondern seien auch wieder auf dem Weg zur Nummer eins in der Welt, sagte Obama am Donnerstag in einer Rede vor Ford-Arbeitern in Chicago.

Die drei US-Hersteller General Motors, Chrysler und Ford arbeiten alle wieder mit Gewinn, erklärte Obama. Das sei mit Hilfe von Steuermitteln zur Rettung insbesondere der von Existenzkrisen erfassten Konzerne GM und Chrysler ermöglicht worden, die er zu Beginn seiner Amtszeit freigegeben habe. Obwohl Ford keine öffentlichen Finanzspritzen für das Insolvenzverfahren wie die anderen beiden erhalten habe, habe auch diese Firma profitiert: Die Intervention seiner Regierung habe den Verlust von Arbeitsplätzen verhindert und Zuversicht in der gesamten Zulieferindustrie geschaffen.

Seine Rede hielt Obama in einem Ford-Werk in Chicago, das demnächst 1.200 neue Arbeitnehmer einstellen will. «Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht nur die Autoindustrie, sondern die gesamte Wirtschaft besser und stärker als zuvor wiederaufbauen werden», sagte Obama. «Und im Kern geht es um diese drei mächtigen Worte: Made in America.»

dapd/sam

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