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Neues Amt, neues Glück

John Kerry, der neue Aussenminister der USA, gilt als weltgewandt und intelligent. Als er 2004 die Präsidentenwahl verloren hatte, hiess es noch, er sei steif und verkopft.

«Amerika darf nicht in den Krieg ziehen, weil es will»: John Kerry bei der Anhörung vor dem aussenpolitischen Komitee des Senats am letzten Donnerstag.
«Amerika darf nicht in den Krieg ziehen, weil es will»: John Kerry bei der Anhörung vor dem aussenpolitischen Komitee des Senats am letzten Donnerstag.
Saul Loeb, AFP

Das aussenpolitische Komitee des Senats war ihm vergangene Woche mehr als wohlgesonnen. Und das lag nicht nur daran, dass Senator John Kerry dem zu seiner Prüfung zusammengetretenen Ausschuss seit vier Jahren selber vorsteht. Kerrys Wissen um die Freunde und Feinde Amerikas war so unbestritten, dass Anhörungsleiter Bob Menendez den Prüfling bereits versehentlich mit «Herr Aussenminister» anredete. Worauf der sich erfreut erhob und flachste: «Ich dachte mir schon, dass das hier schnell gehen könnte.»

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