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Nato rechnet mit Zunahme von Angriffen auf ihre Truppen

Nato-Generalsekretär Fogh Rasmussen hat sich erstmals zum Tod von Bin Laden geäussert. An der Afghanistan-Strategie des Militärbündnisses ändere sich nichts. Die Nato geht aber von vermehrten Racheakten aus.

Nach der Auffassung von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wird der Tod von Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden keine direkten Auswirkungen auf die Strategie des Militärbündnisses in Afghanistan haben.

Die Nato müsse weiterhin sicherstellen, dass Afghanistan «nicht wieder ein Zentrum für terroristische Operationen» werde, sagte Rasmussen gestern bei einem Besuch in den USA.

«Extremismus hat keine Zukunft»

Noch sei es zu früh, um zu beurteilen, wie sich die Tötung Bin Ladens auf die Kampfmoral der Aufständischen auswirken wird. Die Nato erwarte jedoch eine Zunahme der Angriffe auf ihre Truppen in den Taliban-Hochburgen Helmand und Kandahar, sagte Rasmussen der Nachrichtenagentur AP.

«Die wichtigste Botschaft ist, dass der Extremismus keine Zukunft hat», sagte der Nato-Generalsekretär nach einem Truppenbesuch im US-Staat Georgia.

dapd/pbe

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