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Mit Atomwaffen in den Cyberkrieg

Die Obama-Administration dramatisiert die Gefahr eines Cyberkriegs mit katastrophalen Folgen. Zur Abschreckung rät ein Pentagon-Gremium sogar zum Einsatz von Atomwaffen.

Soll Cyberattacken gegen die USA abwehren: Computerspezialist im Sicherheitszentrum der Air Force Base in Colorado Springs.
Soll Cyberattacken gegen die USA abwehren: Computerspezialist im Sicherheitszentrum der Air Force Base in Colorado Springs.
Reuters

Zuerst mahnte der Präsident: «Wir können nicht in einigen Jahren zurückschauen und uns wundern, warum wir nichts gegen die wirklichen Bedrohungen unserer Sicherheit und Wirtschaft unternommen haben», sagte Barack Obama im Februar in seiner Rede zur Lage der Nation über die Cyberbedrohung. Dann schob Obamas oberster Geheimdienstberater James Clapper bei einer Anhörung vor dem nachrichtendienstlichen Ausschuss des Senats in der zweiten Märzwoche nach und setzte den Cyberkrieg ganz oben auf die Liste der nationalen Bedrohungen – vor die Terrorgefahr. In einem neuen Report des Defense Science Board, so der Name des wissenschaftlichen Beirats des Pentagons, wird jetzt sogar der Einsatz von Nuklearwaffen als Antwort auf eine katastrophale Cyberattacke nicht ausgeschlossen.

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