Zum Hauptinhalt springen

Milliarden-Hilfen für US-Autobranche

Nach der Finanzbranche erhalten auch die kriselnden Autobauer in den USA Unterstützung vom Staat.

Der US-Senat verabschiedete am Samstag ein Paket mit zinsgünstigen Krediten im Umfang von 25 Milliarden Dollar für die Hersteller. Die Darlehen sollen Unternehmen wie die Opel-Mutter General Motors, Ford und Chrysler LLC dabei helfen, benzinsparende Fahrzeuge und Lastwagen zu bauen. Zur Absicherung der Kredite will die Regierung 7,5 Milliarden an Steuergeldern einsetzen. Die Unterschrift von US-Präsident George W. Bush wird noch vor Monatsende erwartet.

Die Hilfen sind der erste staatliche Eingriff in die US-Autoindustrie seit der Rettung von Chrysler 1980. Ausländische Hersteller kritisierten die Finanzspritze als wettbewerbsverzerrend. Zulieferer hofften dagegen auf neue Aufträge.

Das Paket war Teil eines Haushaltsgesetzes, das vom Senat mit 78 zu 12 Stimmen gebilligt wurde. Es umfasst insgesamt Ausgaben in Höhe von 630 Milliarden Dollar, darunter 488 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium. Die Summe sichert den Haushalt des Ministeriums bis Ende September 2009. Die Kosten der Kriege in Afghanistan und Irak sind in anderen Gesetzen abgedeckt.

SDA/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch