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Mexikanischer Bürgermeister ermordet

Im vom Drogenkrieg geprägten Bundesstaat Chihuahua ist ein Bürgermeister in seinen eigenen vier Wänden erschossen worden – mitten im Wahlkampf.

Die Gewaltexzesse im mexikanischen Drogenkrieg nehmen kein Ende. Allein am Wochenende wurden mindestens 31 Menschen getötet, darunter der Bürgermeister der Stadt Guadalupe im Bundesstaat Chihuahua - und zwölf weitere Leichen gefunden. Zudem kamen beim Absturz eines Militärhelikopters im Norden des Landes elf Soldaten ums Leben.

Bürgermeister Manuel Lara Rodríguez sei am Samstag «in einem Privathaus» von drei Bewaffneten erschossen worden, die anschliessend flohen, teilte das mexikanische Justizministerium mit. In dem Bundesstaat finden in zwei Wochen Kommunalwahlen statt. Der Mord an Rodríguez könnte daher mit lokalpolitischen Konflikten zusammenhängen. Erst im Februar war der Bürgermeister der Stadt Guadalupe y Calvo im Süden Chihuahuas ermordet worden.

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