Maduro will Trump «die Hand reichen»

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro ist offen für ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump, wie er vor der Uno sagte.

Ist «trotz aller Differenzen» bereit, Trump zu treffen: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro vor der Uno-Vollversammlung. (27. September 2018)

Ist «trotz aller Differenzen» bereit, Trump zu treffen: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro vor der Uno-Vollversammlung. (27. September 2018)

(Bild: AFP Angela Weiss)

Im Konflikt mit Washington hat sich Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro offen für ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump gezeigt. «Trotz aller Differenzen» sei er bereit, Trump die «Hand zu reichen» und die «Angelegenheiten bilateral zu diskutieren», sagte Maduro am Mittwochvor der Uno-Vollversammlung in New York. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind seit längerem äusserst angespannt.

Wenige Stunden zuvor hatte Trump am Rande der Uno-Generaldebatte die Zustände in dem südamerikanischen Krisenland als «Schande» bezeichnet; im Umgang mit Venezuela lägen «alle Optionen auf dem Tisch». Die venezolanische Regierung wies Trumps Äusserungen als «kriegstreiberisch und interventionistisch» zurück und warf ihm vor, einen «Militärputsch» in Caracas zu unterstützen.

Die USA hatten bereits nach der umstrittenen Wiederwahl Maduros im Mai neue Sanktionen gegen das unter einer schweren Wirtschaftskrise leidende Land verhängt. Maduro wird überdies vorgeworfen, die Demokratie in Venezuela auszuhebeln.

chk/AFP

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