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Kanada erhöht das Rentenalter

Weil die Bevölkerung immer älter wird und dabei länger gesund bleibt, müssen die Kanadier länger arbeiten. Die Massnahme ist Teil eines drastischen Sparpakets.

Zwei Jahre länger «chrampfe»: Ein Paar sitzt unter der Lions Gate Bridge in West Vancouver.
Zwei Jahre länger «chrampfe»: Ein Paar sitzt unter der Lions Gate Bridge in West Vancouver.
AFP

In Kanada wird das Renteneintrittsalter von derzeit 65 auf 67 Jahre angehoben. Das kündigte die konservative Regierung heute bei der Vorstellung des Staatshaushalts in Toronto an.

«Die Kanadier leben länger und gesünder», sagte Finanzminister Jim Flaherty zur Begründung. «Es gibt weniger Arbeiter, die ihre Plätze einnehmen, wenn sie in Rente gehen. Kanada hat sich geändert. Damit muss sich auch die Altersversorgung ändern.» Die Änderung soll von 2023 an schrittweise in Kraft treten.

Insgesamt sieht der neue Haushalt Einsparungen in Höhe von 5,2 Milliarden Dollar vor, unter anderem bei den Rüstungsausgaben und der staatlichen Rundfunkfinanzierung. Die Einschnitte sind die drastischsten seit Mitte der 90er Jahre.

SDA/kle

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