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«Jetzt kann er nicht mehr stehlen oder weisse Frauen vergewaltigen»

Als Barack Obama Präsident der USA wurde, schienen die Gräben zwischen Schwarz und Weiss definitiv zugeschüttet. Doch der Aufruhr über die Erschiessung des schwarzen Teenagers Trayvon Martin ist ernüchternd.

Hass auf beiden Seiten: Demonstration der New Black Panther Party für Trayvon Martin und die Webseite des Daily Caller.
Hass auf beiden Seiten: Demonstration der New Black Panther Party für Trayvon Martin und die Webseite des Daily Caller.

Wer geglaubt hatte, mit der Wahl von Barack Obama sei die Zeit der Rassenvorurteile vorbei, sieht sich getäuscht: Die Kontroverse über die Erschiessung des schwarzen Teenagers Trayvon Martin durch den weissen George Zimmerman in Florida hat in dieser Woche beängstigende Züge angenommen.

Afroamerikaner und amerikanische Linksliberale und Liberale weisen inmitten widersprüchlicher Aussagen sowie lascher Waffengesetze George Zimmerman die eigentliche Schuld zu: Obwohl er von einem Polizei-Dispatcher aufgefordert worden sei, Trayvon Martin nicht zu folgen, habe Zimmerman die Spur aufgenommen – und den unschuldigen jungen Mann getötet. Die Wut und der Zorn des schwarzen Amerikas über die Tat sind umso verständlicher, als Afroamerikaner noch oft grundlos von der Polizei angehalten und überprüft werden.

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