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In den USA schlägt die Stunde der radikalen Aussenseiter

Bei den heutigen Vorwahlen können die Wähler ihren Zorn entladen. Vor allem bei den Republikanern gärt es.

Wollen ihrem Ärger bei den Vorwahlen Luft machen: Anhänger der Tea Party-Bewegung demonstrieren gegen die Gesundheitsreform.
Wollen ihrem Ärger bei den Vorwahlen Luft machen: Anhänger der Tea Party-Bewegung demonstrieren gegen die Gesundheitsreform.
Keystone

Knapp sechs Monate vor den Kongresswahlen dürfte heute eine Serie innerparteilicher Vorwahlen bei Demokraten wie Republikanern neuerlich den Unmut amerikanischer Wähler sowie die Radikalisierung der amerikanischen Rechten belegen. «Das Land denkt, dass in Washington nichts mehr funktioniert», beschreibt Matthew Dowd, ein ehemaliger Berater von Präsident George W. Bush, die Befindlichkeit der amerikanischen Wählerschaft. Leidtragende könnten die Kandidaten des Establishments werden, denen sowohl das republikanische als auch das demokratische Parteivolk die Kandidaturen für Mandate im Kongress verweigert.

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