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«Ich habe niemals rassistischere Leute als die Schweizer gesehen»

Chat-Protokolle von Ed Snowden sind aufgetaucht. Die Dokumente zeugen vom ambivalenten Eindruck, den der ehemalige CIA-Mitarbeiter und spätere Whistleblower von der Stadt Genf und der Schweiz erhielt.

«Ich habe Angst, mit jemandem zusammenzustossen, und deswegen eine Busse zu bezahlen»: Auszug aus einem Chatprotokoll.
«Ich habe Angst, mit jemandem zusammenzustossen, und deswegen eine Busse zu bezahlen»: Auszug aus einem Chatprotokoll.
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«It's like living in a postcard», schreibt Ed Snowden im April 2007. «Es ist, wie wenn man in einer Postkarte leben würde.» Zu diesem Zeitpunkt befindet sich Snowden erst seit kurzem in der Schweiz. Von der CIA angeheuert und mit Diplomatenpapieren versehen, soll er den Geheimdienst in Genf als IT-Mitarbeiter unterstützen. Was der Geheimdienst damals nicht weiss: Snowden pflegt im Internet regen Austausch mit anderen Technikfreaks. Über den Chat-Dienst IRC tauscht sich der 23-Jährige, der später als einer der grössten Whistleblower in die Geschichte eingehen sollte und heute von den USA rund um den Globus gejagt wird, über die Themen aus, die ihn beschäftigen: Wirtschaft, Politik, Frauen.

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