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Hurrikan Ike fegt über die Karibik

Mit grosser Wucht ist in der Nacht ein weiterer Hurrikan über die Karibik gezogen. Ike erreichte die zweithöchste Hurrikan-Kategorie 4.

Der Wirbelsturm Ike wütete über die nördlich von Hispaniola gelegene Kette der Turks- und Caicos-Inseln. Mit Windgeschwindigkeiten von 215 km/h erreichte Ike die Hurrikan-Stufe 4.

Während die dunkelgraue Wolkenfront über die Insel Providenciales hereinbrach, verschanzten sich die Bewohner in ihren Häusern oder kauerten sich in Schutzräumen zusammen.

Bahamas und Kuba bedroht

Die zu Grossbritannien gehörenden Turks- und Caicos-Inseln waren Anfang der zurückliegenden Woche bereits vom Hurrikan Hanna heimgesucht worden, der vor allem in Haiti schwere Überschwemmungen verursachte. Dort, im Westen der Insel Hispaniola, kamen mindestens 167 Menschen ums Leben.

Ike bewegte sich in westsüdwestlicher Richtung und bedroht auf seinem weiteren Weg die südöstlichen Bahamas und den Osten von Kuba. Anschliessend könnte er sich auf den Golf von Mexiko zubewegen und damit auf die Südküste der USA. In Florida deckten sich die Bewohner der Küstenregionen mit Trinkwasser, Batterien und Gasflaschen ein. In Louisiana setzte Gouverneur Bobby Jindal eine Arbeitsgruppe für Vorbereitungen auf den Sturm ein.

Vor der mexikanischen Pazifikküste bildete sich unterdessen der tropische Sturm «Lowell». Sein Zentrum lag am Samstagabend etwa 430 Kilometer südsüdwestlich der mexikanischen Stadt Manzanillo.

AP/bru

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