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Handy soll US-Bürger vor Terroranschlägen warnen

Die USA planen ein Warnsystem, mit dem bei Gefahr Meldungen auf die Mobiltelefone der Bevölkerung geschickt werden können. Die Bürger können die SMS zwar abbestellen – doch das letzte Wort hat immer der Präsident.

Die US-Bürger sollen vom Schlimmsten durch ihr Handy gewarnt werden: Terroranschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center.
Die US-Bürger sollen vom Schlimmsten durch ihr Handy gewarnt werden: Terroranschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center.
Keystone

Die USA wollen ihre Bürger künftig per Handy vor Terroranschlägen, Naturkatastrophen oder anderen Notfällen warnen. Das Warnsystem soll bis Jahresende in den Städten New York und Washington in Betrieb genommen werden.

Das System sieht vor, dass Warnmeldungen an Mobiltelefone gesendet werden. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und US-Bundesbeamte stellten das Warnsystem vor.

Drei Gefahrenstufen

Demnach soll bei den Warnmeldungen per Handy zwischen drei Stufen unterschieden werden. So soll es vom Präsidenten erteilte nationale Warnungen von entscheidender Bedeutung, Warnungen vor drohenden oder eingetretenen Naturkatastrophen und Meldungen geben, um auf vermisste oder entführte Kinder aufmerksam zu machen.

Wie der Leiter der US-Kommunikationsbehörde, Julius Genachowski, erklärte, erhalten Personen nicht zwangsweise alle Warnungen. Lediglich die vom Präsidenten erteilten Warnungen könnten sie nicht abbestellen. Genachowski sagte, Ziel sei es, das Handy-Warnsystem im ganzen Land einzuführen.

SDA/miw

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