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Handgemenge zwischen Trump-Fans und Latinos

Hispanische Studenten versuchten, einen Auftritt von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zu stören. Seine Unterstützer griffen ein.

Will sich nicht stören lassen: Trump-Anhänger bugsiert in Richmond eine hispanische Demonstrantin aus dem Saal. (14. Oktober 2015)
Will sich nicht stören lassen: Trump-Anhänger bugsiert in Richmond eine hispanische Demonstrantin aus dem Saal. (14. Oktober 2015)
Steve Helber, Keystone
«Sie werden die Schlagzeile bekommen»: Donald Trumps Reaktion auf die Störung. (14. Oktober 2015)
«Sie werden die Schlagzeile bekommen»: Donald Trumps Reaktion auf die Störung. (14. Oktober 2015)
Steve Helber, Keystone
Die Demonstranten wollen Donald Trump mit dem Thema Rassismus konfrontieren. (14. Oktober 2015)
Die Demonstranten wollen Donald Trump mit dem Thema Rassismus konfrontieren. (14. Oktober 2015)
Loic Hofstedt, AFP
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Bei einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump ist es am Mittwoch zu einem Handgemenge zwischen Anhängern und Gegnern gekommen. Etwa ein Dutzend hispanische Studenten versuchten, Trumps Rede bei einem Auftritt in Richmond im Bundesstaat Virginia durch Zwischenrufe zu stören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.

Daraufhin drängelten Teilnehmer der Veranstaltung die jungen Latinos ab, beschimpften sie und entrissen ihnen die Protestschilder. Die Drängelei dauerte mehrere Minuten an. Ein Trump-Anhänger spuckte einem Demonstranten ins Gesicht. Polizisten führten die Demonstranten ab.

(Video: Youtube/Ruptly TV)

«Sie werden die Schlagzeile bekommen»

Trump setzte seine Rede fort und sagte zu seinen Anhängern: «Es sind Tausende Menschen im Raum... Dort sind etwa zehn Leute. Aber sie werden die Schlagzeile bekommen.» Er habe nicht viel von der Demonstration mitbekommen, sagte Trump anschliessend zu AFP. Eine Demonstrantin sagte, nachdem sie von Polizisten aus dem Saal geführt worden war, die Studenten hätten Trump mit den Themen Rassismus und Einwanderung konfrontieren wollen. Niemand sei verletzt oder festgenommen worden, fügte sie hinzu.

Trump hat eine kompromisslose Einstellung gegenüber Einwanderern. Sollte er ins Weisse Haus einziehen, will er nach eigenen Angaben illegal eingereiste Menschen ausweisen und eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko errichten. Ausserdem will er das Recht, durch Geburt in den USA automatisch die US-Staatsbürgerschaft zu erhalten, abschaffen.

Trump führt im Rennen um das Weisse Haus das Bewerberfeld der Republikaner an. Bei den Demokraten hat die ehemalige First Lady und Ex-Aussenministerin Hillary Clinton laut Umfragen die besten Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur.

AFP/chk

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