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«Habe nie weniger als 13 Prozent Steuern gezahlt»

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat sich zum Vorwurf der Steuerumgehung geäussert und erstmals eine Zahl genannt.

Will seine Steuerunterlagen auch weiterhin nicht veröffentlichen: Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. (Archivbild)
Will seine Steuerunterlagen auch weiterhin nicht veröffentlichen: Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. (Archivbild)

Mitt Romney, republikanischer Herausforderer von US-Präsident Barack Obama und Multimillionär, hat nach eigenen Worten «niemals weniger als 13 Prozent Steuern gezahlt». Er widersprach Behauptungen des politischen Gegners, dass er sich ganz um die Steuern drücke.

«Ich habe jedes Jahr Steuern bezahlt.» Andere Behauptungen seien «völlig falsch». Romneys Steuern sind seit längerem ein Thema im US-Wahlkampf. Bei einem Auftritt im Bundesstaat South Carolina nannte Romney erstmals eine Zahl, betonte dabei aber, dass er seine Steuerbescheide nicht veröffentlichen werde.

Geld laut Obama in Steueroasen

Obama hatte Romney mehrfach zu mehr Transparenz aufgerufen. Er wirft ihm in TV-Wahlkampfspots vor, sein Geld in Steueroasen in der Karibik zu bunkern. Sein Wahlkampfteam suggerierte zudem, dass Romney möglicherweise das eine oder andere Jahr gar keine Steuern bezahlt habe.

Obama und sein Vizepräsident Joe Biden haben 2011 20,5 Prozent Einkommensteuer gezahlt – sie haben ihre Bescheide öffentlich gemacht. Durchschnittsverdiener zahlen in den USA 12,8 Prozent Einkommensteuer.

Mit 13 Prozent zahlt Multimillionär Romney prozentual weniger Steuern als Millionen Angestellte in den USA, weil Kapitaleinkommen geringer besteuert werden als Einkünfte aus Arbeit. Darauf hat schon der Multimilliardär und Investor Warren Buffett hingewiesen. Er bezahlt einen geringeren Satz als seine Sekretärin.

SDA/mw

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