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«Es gibt keine militärische Lösung»

Sicherheitsexperte Kurt R. Spillmann sagt, US-Präsident Barack Obama habe nur Optionen, die nichts bringen.

Christof Münger
«Einzig die USA sind in der Position, eine Ordnungsaktion durchzuführen», sagt Kurt Spillmann (im Bild die USS Enterprise).
«Einzig die USA sind in der Position, eine Ordnungsaktion durchzuführen», sagt Kurt Spillmann (im Bild die USS Enterprise).
Reuters

Barack Obama hat den Einsatz von Chemiewaffen als rote Linie bezeichnet, die nicht überschritten werden dürfe. Kann er überhaupt noch darauf verzichten, militärische Gewalt anzuwenden?

Der Druck ist so gross geworden, dass sich der amerikanische Präsident wohl fast gezwungen sieht zu reagieren. Aber er wird sich hüten, die USA in einen Krieg zu führen, und muss deshalb die Gewalt sorgfältig dosieren. Allerdings lehnen zwei Drittel der amerikanischen Bevölkerung einen Einsatz von US-Truppen in Syrien ab. Deshalb würde er vor einer grossen Mehrheit seiner Landsleute nicht das Gesicht verlieren, wenn er nichts unternimmt.

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