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Ein Treffen alter Freunde

Wenn der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu heute in Washington US-Präsident Barack Obama besucht, werden der Nahost-Konflikt und der Atomstreit mit dem Iran im Vordergrund stehen.

Enge Beziehungen: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und US-Präsident Barack Obama. (Archivbild)
Enge Beziehungen: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und US-Präsident Barack Obama. (Archivbild)
Reuters

Kurz vor einem Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat US-Präsident Barack Obama die engen Beziehungen beider Länder betont. Zwischen den Staaten gebe es eine tiefe und beständige Verbindung, hiess es in der Nacht zum Montag in einer Mitteilung des Weissen Hauses.

Themen des Gesprächs seien der Nahost-Konflikt sowie die jüngsten Entwicklungen in Iran, Syrien und anderen Ländern der Region.

Mit Spannung wird erwartet, wie die Politiker den Fortgang des Atomstreits mit dem Iran bewerten. Während Obama nach eigener Aussage eine diplomatische Lösung mit Teheran nach einem Telefonat mit Präsident Hassan Rohani für möglich hält, äussert sich Netanyahu skeptisch.

Vor seiner Abreise in die USA kündigte er nach Angaben seines Büros klare Worte über den Iran an. Das Gespräch zwischen Obama und Netanyahu sollte um 17.15 Uhr (MESZ) beginnen.

Kerry glaubt an Lösung mit dem Iran

US-Aussenminister John Kerry sagte derweil in einem Fernsehinterview, er halte eine baldige Lösung im Konflikt mit der Islamischen Republik für möglich. Auch das von Rohani ins Gespräch gebrachte Zeitfenster von drei bis sechs Monaten sei denkbar, hiess es in Auszügen des Interviews, die auf der Internetseite des US-Senders CBS News veröffentlicht wurden.

Sollte der Iran beispielsweise seine Atomanlage in Fordo für Inspektionen öffnen und die Herstellung von hochangereichertem Uran stoppen, könnten sich die Beziehungen zwischen Washington und Teheran «dramatisch» und «schnell» zum Besseren wenden.

SDA/chk

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