Zum Hauptinhalt springen

Dynastien, Latinos, Soprano-Charme und Frauen

Eine Tradition schlägt zurzeit in den USA voll durch: Kaum ist der Präsident gewählt, wird über die nächste Wahl spekuliert. Das ist einerseits grotesk, andererseits aber gar nicht so verkehrt.

«Rockstar» unter den Diplomaten: So beliebt wie sie war kein Mitglied der Obama-Regierung. Und so beliebt war Hillary Clinton noch nie in ihrem Leben. Ihre Partei, die Demokraten, rechnen mit einer Kandidatur 2016. Sie selbst hält sich nach ihrem Rücktritt als Aussenministerin bedeckt. (Foto: 7. Dezember 2012)
«Rockstar» unter den Diplomaten: So beliebt wie sie war kein Mitglied der Obama-Regierung. Und so beliebt war Hillary Clinton noch nie in ihrem Leben. Ihre Partei, die Demokraten, rechnen mit einer Kandidatur 2016. Sie selbst hält sich nach ihrem Rücktritt als Aussenministerin bedeckt. (Foto: 7. Dezember 2012)
EPA/Paul McErlane, Keystone
Genug Statur? Von Jeb Bush, der jüngere Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush, erhoffen sich viele Republikaner nun Hilfe in der Not. Aber die «Tea Party»-Basis kann ihn nicht leiden, weil Jeb in Sachen Steuern oder Einwanderung nicht auf rechter Parteilinie ist. (Foto: 31. Oktober 2012)
Genug Statur? Von Jeb Bush, der jüngere Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush, erhoffen sich viele Republikaner nun Hilfe in der Not. Aber die «Tea Party»-Basis kann ihn nicht leiden, weil Jeb in Sachen Steuern oder Einwanderung nicht auf rechter Parteilinie ist. (Foto: 31. Oktober 2012)
AP Photo/El Nuevo Herald, Hector Gabino, Keystone
Wer weiss? Joseph Kennedy III, Enkel des legendären Bobby Kennedy, wurde gerade erst in den Kongress gewählt. Aber sein Kennedy-Charme ist derart offenkundig, dass er zum Geheimtipp werden könnte. Falls Hillary Clinton absagt. (Foto: 6. November 2012)
Wer weiss? Joseph Kennedy III, Enkel des legendären Bobby Kennedy, wurde gerade erst in den Kongress gewählt. Aber sein Kennedy-Charme ist derart offenkundig, dass er zum Geheimtipp werden könnte. Falls Hillary Clinton absagt. (Foto: 6. November 2012)
AP Photo/ Bizuayehu Tesfaye, Keystone
1 / 9

«Das Rennen hat begonnen», spottet der Kolumnist des Magazins «The Atlantic»: «Wir sind in den Startlöchern für die Präsidentschaftswahl 2048.» Illustriert wurde das Ganze mit einem Ultraschallbild eines Fötus. Argumentation des nicht ernst gemeinten Beitrags: US-Präsidenten müssen gemäss Verfassung 35 Jahre alt sein. Eltern, die es noch rechtzeitig aufs 48er-Rennen schaffen wollen, müssen sich also jetzt an die Arbeit machen. «Mit 16 Grosskindern liegt Mitt Romney unter den Patriarchen von Amerikas grossen politischen Dynastien in Führung.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.