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Draussen vor den amerikanischen Toren

Nach den Bostoner Anschlägen wollen US-Politiker die Einwanderung von Muslimen einschränken. Der Blick in die US-Geschichte zeigt: Ausgrenzung hat System – egal ob Deutsche, Slawen oder Afrikaner.

Griff nach den Sternen: Illegale Einwanderer und Arbeiter demonstrieren am 1. Mai 2006 in Los Angeles für ihre Rechte.
Griff nach den Sternen: Illegale Einwanderer und Arbeiter demonstrieren am 1. Mai 2006 in Los Angeles für ihre Rechte.
Stefano Paltera, Keystone
Fürchtet nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon um «die Träume und die Zukunft von Millionen»: Senator Patrick Leahy (r.) warnt vor einem Abwürgen der Zuwanderung.
Fürchtet nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon um «die Träume und die Zukunft von Millionen»: Senator Patrick Leahy (r.) warnt vor einem Abwürgen der Zuwanderung.
Reuters
Diskriminierung war schon immer ein Bestandteil der US-Einwanderungspolitik: Obwohl Kalifornien chinesischen Immigranten viel zu verdanken hat, werden auf diesem Bild aus den 1920er-Jahren Frauen und Kinder im Sammellager auf Angel Island in der Bucht von San Francisco festgehalten.
Diskriminierung war schon immer ein Bestandteil der US-Einwanderungspolitik: Obwohl Kalifornien chinesischen Immigranten viel zu verdanken hat, werden auf diesem Bild aus den 1920er-Jahren Frauen und Kinder im Sammellager auf Angel Island in der Bucht von San Francisco festgehalten.
Keystone
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Kaum war die Woche des Terrors in Boston vorbei, meldeten sich die ersten Stimmen: Ob es angesichts der mutmasslichen Täter, beide Muslime und beide Einwanderer, nicht an der Zeit sei, die Immigration aus muslimischen Nationen schärfer zu kontrollieren. Und gewiss müsse die dem Washingtoner Senat vorliegende Reform der US-Einwanderungsgesetze mitsamt der möglichen Legalisierung von Millionen Illegalen noch einmal überdacht werden.

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