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«Die Kernwaffenstaaten meinen es ernst mit der Abrüstung»

Abrüstungsexperte Oliver Thränert befürchtet, dass die UNO-Konferenz scheitert. Der Atomwaffensperrvertrag sei aber ein Erfolg.

Der Atomwaffensperrvertrag (NPT) von 1970 basiert auf einem Tauschgeschäft: Die offiziellen fünf Nuklearwaffenmächte USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China rüsten ab. Dafür verzichten die nuklearen Habenichtse weiterhin auf Atomwaffen und werden zudem beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms unterstützt.Heute verfügen die Atommächte immer noch über mehr als 22'000 Sprengköpfe. Die USA haben 5113 einsetzbare Waffen, wie Aussenministerin Hillary Clinton zu Beginn der NPT-Überprüfungskonferenz offengelegt hat.

Herr Thränert, ist der Atomwaffensperrvertrag eine Farce?Nein. Das neue Start-Abkommen zwischen den USA und Russland ist ein weiterer Beleg dafür, dass es die Kernwaffenstaaten ernst meinen mit der Abrüstung. Hinzu kommt, dass der US-Präsident deutlich gemacht hat, dass er die Kernwaffen vollständig abschaffen will.

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