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Die grösste Krise seiner Amtszeit

In Mexiko wächst der öffentliche Unmut, weil die 43 verschollenen Studenten noch immer nicht gefunden sind. Für Präsident Peña Nieto steht viel auf dem Spiel.

Wut über die Untätigkeit der Behörden: Studentenvertreter greifen in Chilpancingo das Regierungsgebäude an. (13. Oktober 2014)
Wut über die Untätigkeit der Behörden: Studentenvertreter greifen in Chilpancingo das Regierungsgebäude an. (13. Oktober 2014)

Je länger die 43 Studenten aus Iguala verschollen bleiben, desto prekärer wird die Lage für den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto. Sollten die Absolventen des ländlichen Lehrerseminars tot sein – und damit ist zu rechnen –, droht laut Experten im Bundesstaat Guerrero an der Pazifikküste eine soziale Explosion. Bereits mehrmals haben Studentenvertreter die Regierung aufgefordert, ihre Kollegen zu finden, und zwar lebend. Vergangene Woche haben sie Regierungsgebäude in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaates, angegriffen und in Brand gesetzt.

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