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Die ersten Prototypen von Trumps Mauer stehen

Im Wahlkampf hat Donald Trump einen Grenzschutz zu Mexiko versprochen. Jetzt nehmen seine Pläne Form an.

So sehen die ersten Prototypen von Trumps Grenzmauer aus. (Video: Tamedia/Storyful)

Es war eines seiner zentralen Versprechen im Wahlkampf. Rund ein Jahr nach seiner Wahl nehmen Donald Trumps Pläne für einen Mauerbau an der Grenze zu Mexiko erstmals konkrete Gestalt an. An der Südwest-Grenze in der Nähe von San Diego werden seit September acht verschiedene Prototypen der Mauer gebaut. Nach ihrer Fertigstellung in den nächsten Tagen sollen die Prototypen auf ihre Tauglichkeit geprüft werden.

Die Prototypen sollen zwischen fünf und neun Meter hoch sein und aus einem Mix aus Beton und anderen, bisher unspezifizierten Materialien bestehen. Auf die Frage, ob die Mauer durchsichtig sein werde, antwortete der US-Präsident: «Wir werden sehen.» Ein Prototyp soll sogar über Stacheldraht verfügen. Trump zeigte sich in einem Interview mit dem TV-Sender «Fox News» zufrieden mit dem Fortschritt.

Mexiko weigert sich zu bezahlen

Ursprünglich wollte Trump dafür sorgen, dass Mexiko für die Kosten des Mauerbaus aufkommt. Bisher weigerte sich Mexiko aber vehement, das rund 22 Milliarden Dollar teure Projekt zu finanzieren. Nun sucht Trump nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten: Im Senat wartet der US-Präsident auf eine Freigabe von 1,6 Milliarden Dollar für den Mauerbau.

Rund 65 Prozent der Grenze zwischen Mexiko und den USA verfügen derzeit über keine Grenzmauer. 1129 Kilometer der Grenze sind mit einer Mauer oder einem Zaun befestigt.

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